Poetry Slam | Juli 2021

Tickets

Poetry Slam

Do, 29.07.2021 - 19:30 Uhr
(Einlass 1h vorher)

 

Tickets ab 16,40€
mit Abendkasse

 

Wer das Format nicht kennt: Was 2006 von manchen für eine Eintagsfliege gehalten wurde, ist mittlerweile die erfolgreichste und älteste literarische Serienveranstaltung der Stadt. Die Themen sind offen, das Genre wählen die Auftretenden selbst, alle haben das selbe Zeitlimit von sieben Minuten, Hilfsmittel/Requisite jeglicher Art sind verboten und am Ende heißt es fürs Publikum ein literarisches Wellenbad der Gefühle erlebt zu haben. Taucht man aus den heiteren, traurigen, düsteren, komödiantischen, kraftvollen, schnellen, nachdenklichen, aufwühlenden, zärtlichen, sanften, ... Texten auf, sieht sich eine zufällig ausgewählte Publikumsjury vor die Qual der Wahl gestellt, den Beiträgen Punkte zu vergeben. So wird ein/e Gesamtsieger* in ermittelt. Mit dem Sieg ist ein Startplatz beim Saisonfinale der monatlichen Sieger*innen verknüpft, dem "Council of Poetry Slam".


Veranstaltung und Moderation: Manfred Manger

 

Wir erwarten:

1) Yannik Ambrusits (Würzburg)

Mit dem Schreiben begann der gebürtige Erlanger Yannik Ambrusits im Herbst 2015, als ihn sein Lehrer zur Teilnahme am Wahlfach „Poetry Slam“ zwang. Mittlerweile tritt Yannik mit seinen Texten bei Literaturveranstaltungen im deutschsprachigen Raum auf und wurde 2019 bayerischer U20-Poetry-Slam Meister und deutschsprachiger U20-Vizemeister. Im selben Jahr bezeichnete ihn eine Lokalzeitung als „albernen Possenreißer, der sich in Wortwitzen verliert“. Außerdem studiert er Englisch, Politik und Soziologie auf Lehramt in Würzburg, damit auch er später mal seine Schüler/innen in Wahlfächer zwingen kann.

               

2) Theresa Conrady (München)                

Theresa Conrady, 22 und Studentin in München. Studierende Sprachttherapeutin, die mit tiefen Gedanken und bewegenden Themen lustige Poetry Slams zerpflückt.
Aber auch empirische Bierologin, die abseits der Bühne, meist mit einem gemütlichen Bierchen in der Hand tiefe Gespräche auf Metaebene mit ihrem Humor spickt.

 

3) Enora le Corre (Bonn)

Enora Le Corre tanzt (gerne), schreibt (immer wieder) und steht seit 2018 auf Poetry Slam-Bühnen. In ihren Texten erforscht sie die menschliche Psyche und beschäftigt sich mit Irrungen und Wirrungen des Daseins. Inspiriert wird sie dabei von ihrem Studium der Psychologie und den damit einhergehenden praktischen Erfahrungen. So war sie bereits regelmäßig in der Psychiatrie und im Gefängnis – durfte die Einrichtungen jedoch mit dem Ausstempeln abends wieder verlassen (bisher zumindest). Kurz vor der Pandemie bei der 48. Slamausgabe in Schweinfurt, verließ sie als Siegerin die Bühne mit Worten, die kaum mahnender hätten sein können: "…Denn wir, wir sind eine Welt / Ein Europa, ein Volk das zusammenhält / Lasst uns Heimat nicht nur an Orte binden / Wo Orte fehlen, gibt es Worte / Wo Worte sind, da gibt es Menschen / Und Menschlichkeit / Kennt keine Grenzen!"

 

4) Thomas Eiwen (Rosenheim)                  

Thomas Eiwen, nimmt sich selber nicht so ernst und studiert ganz nebenbei auch noch Altgriechisch und Latinistik. Nicht auf Lehramt, sondern auf gut Glück. Vor 24 Jahren im tiefen Süden der Republik geboren und nach einigen Irrwegen auch dort wieder gelandet, ist Thomas Eiwen schon auf so manchen Bühnen Bayerns und Österreichs (gut zugegeben lediglich einer dort) gelandet. Er redet mal über Gott und mal über die Welt, hat einen eigenen kleinen Slam, spielt Theater und beteiligt sich an zahlreichen kulturellen Veranstaltungen.
Auf Poetry-Slam Bühnen steht er seit 2019. Er nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Die Texte reichen von religionskritisch zu selbstironisch, von gereimt zu Prosa.

 

Jetzt Tickets sichern

5) Lucia Leonhardt (Würzburg)

Lucia Leonhardt, 20 Jahre alt, will mit ihrem Bühnendasein hauptsächlich die gelungene Alliteration ihres Namens unterstreichen.  Seit ihrem 14. Lebensjahr steht sie auf Poetry Slam-Bühnen. Inzwischen tritt sie mit ihren Texten im gesamten deutschprachigen Raum auf und hat an internationalen Meisterschaften teilgenommen. 2019 war sie Finalistin der bayrischen U20 Meisterschaften. Neben dem Schreiben begeistert sie sich für Journalismus, Aktivismus und die südamerikanische Kultur. Sie studiert Political and Social Studies und Spanisch in Würzburg.

 

6) Bert Uschner (München)        

Bert Uschner, Bartträger, dem anzumerken ist, dass er sowohl weiß als auch genießt, was er da tut. Atemberaubend schnell rast er durch Wortketten, informiert sein Publikum mal gereimt, mal prosaisch über Haushaltsgegenstände, Kindererziehung oder seltene Vogelarten.

Seit sechs Jahren ist der Münchner Poet, Literat, Lehrer und Vater auf bayrischen Bühnen unterwegs. Seine langjährige Slam-Erfahrung lässt ihn im Line-Up eines jeden Slams gut aussehen. Seine Auftritte sind stets kombiniert aus Authentizität, Humor, Tiefgründigkeit und einer Brise Interaktion.

 

7) Oliver Walter (Spalt)

Oliver Walter studierte Philosophie, und zwar so lange, dass es für mehrere Abschlüsse gereicht hätte. Er macht irgendwas mit Sprache. Auf Bühnen seit 2015 meist Unsinn. Sonst auch Rhetoriktrainings, Freie Trauungen oder andere Anlässe aller Art. Vor Menschen zu sprechen ist Beruf und Berufung zugleich. Sein Feinsinn, ernsteste Themen in humoristische Gesc hichten zu verwandeln, kreiert Texte, die so subtil sind, wie ein betrunkenes Elefantenballet in einem sehr beengten Porzellanladen. Dafür aber auch meist ähnlich unterhaltsam.

Veranstalter

Kulturwerkstatt Disharmonie
Gutermannpromenade 7, 97421 Schweinfurt
Mail: info(at)disharmonie.de 
Tel.: +49 9721 28895

Förderer
Veranstalter